Samstag, 20.10.2018

Palm Cove (Cairns)

via Henrietta Creek (Wooroonooran National Park), Millaa Millaa Falls, Atherton, Kuranda

Australien, Australia, Reisebericht Australien, Reisebericht Queensland, Queensland, Far North Queensland, Cairns, Palm Cove

 Reise-Strecke:  237 km


 Übernachtung: Palm Cove Holiday Park

Der Sonnenaufgang um ca. 05.30 Uhr ist toll. Die Palmen leuchten im flachen Sonnenlicht in allen möglichen Grüntönen! Endlich habe ich es geschafft, mal rechtzeitig aus den Federn zu kommen.

Wie geplant besuchen wir anschliessend, etwa um 08.00 Uhr, den nahe gelegenen Djuru Nationalpark. Durch den üppigen Regenwald führen mehrere Wege und der Picknickplatz im Park ist eingezäunt. Dies, damit man sich vor dem Cassiowary in Sicherheit bringen kann, da dieser mit seiner Grösse von bis zu 170 cm und seinen schaften Krallen für den Menschen unter Umständen gefährlich werden känn. Am Türchen steht auch das Warnschild: Nicht füttern, können Menschen aufschlitzen.... Aber es lässt sich auch hier kein Kasuar blicken. Also fahren wir weiter, stoppen nochmals bei der Bananenplantage und decken uns mit süssen Früchten ein. Ein Känguru hüpft vor uns über die Strasse. Juhui, es gibt sie also auch hier!

Henrietta Creek ist ein kleiner Tümpel, nicht sehr sehenswert. Hier machen wir einen Stopp, um uns Steak und Spiegeleier zum Frühstück zu braten. 

Die Fahrt durch die Atherton Tablelands empfinde ich als ziemlich langweilig. Hier schaut es ja fast genauso aus, wie daheim. Wir besuchen die Millaa Millaa Falls, die zwar nett sind, mehr aber auch nicht. Und plötzlich ist er da! Re's erster Cassiowary! Er fotografiert wie wild, bis uns jemand aufklärt, dass es sich bei dem vermeintlichen Kasuar lediglich um einen gemeinen Bush-Turkey handelt...

Die kurvigen Strassen durch die hügelige, langweilige Landschaft will nicht enden! Ich weiss, dass die Atherton Tablelands für viele ein absolutes Muss auf einer Reise durch Nord-Queensland sind. Dies ist für mich absolut nicht so. Und auch das Städtchen Kuranda, worauf ich mich wirklich gefreut habe, gefällt mir überhaupt nicht. Ein Dorf ohne jeglichen Charme; alles ist unglaublich touristisch und von Chinesen bevölkert. Und als der letzte Zug bzw. die letzte Gondel - mitsamt allen Chinesen - ins Tal gefahren ist, machen alle Läden und Restaurants dicht! Geschlossen! Zu! Fertig lustig! Lediglich der historische, tropische Bahnhof finde ich schön. Ursprünglich war geplant, hier oben zu übernachten. Aber wir fahren lieber weiter, den Berg runter bis nach Palm Cove, einem nördlichen Vorort von Cairns.

Wir checken im Palm Cove Holiday Park ein. Der Mann an der Reception informiert uns, dass die Quallen die Strände noch nicht heimgesucht haben. Baden könne man aber heute trotzdem nicht, da ein Krokodil vor der Küste gesichtet worden war. Lifequards überwachen den Strand und geben ihn erst wieder frei, wenn keine Gefahr mehr besteht.

Der Campingplatz und das Campkitchen sind ausgesprochen schön. Auf dem Platz laufen Hühner, Enten und langbeinige Vögel herum, und über uns hocken bzw. hängen Kookaburras und riesige Flughunde im Mangobaum.

Wir flanieren noch kurz durch Palm Cove und essen ein Eis. Sehr schön sieht es hier aus! Gut dass wir nun hier sind! 

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