Fahrzeug

Opalfieber in Queensland 2018


Gedanken vor der Reise:

Wir haben uns für das Fahrzeug mit Dachzelt von 'Bear Rentals' entschieden, da ich (MO) unbedingt einmal in einem Dachzelt schlafen möchte! Ich stelle mir das einfach toll vor: auf dem Autodach im Schlafsack liegen und die Sonne am Horizont aufgehen sehen...

Ausserdem hat Bear dieses absolut coole Auto, den Land Rover Defender, welches sehr gut ausgerüstet ist. Bear hat auch beinahe ausschliesslich positive Bewertungen.

Der Mailkontakt war sehr nett, und der Preis, im Vergleich zu anderen gleichwertigen Fahrzeugen, sehr gut. 

Gedanken nach der Reise:

---- Fahrzeug: Bei dem Landrover handelte es sich um ein robustes Auto; ein richtiges Arbeitstier. Wir hatten nirgends Probleme, auch nicht bei den durch Hochwasser ausgewaschenen Stellen der Outback-Strassen. Das Dachzelt war wunderbar, vor allem, weil man es nur anzuschubsen brauchte, dann stellte es sich von selber aus. Kein mühsames Aus- und wieder Einpacken. Das war wirklich eine Super-Erfahrung. Bin nun Dachzelt-Fan!

---- Bear Rentals: Also, das war mal wieder eine ganz spezielle Erfahrung! Bei der Übernahme in Brisbane mussten wir uns bei einem der öffentlichen Parkplätze beim Flughafen melden. Dort drückte man uns den Schlüssel in die Hand und stellte uns das Fahrzeug vor die Nase, that's it! Keine Bezugsperson von Bears war anwesend, und das Fahrzeug war in einem Zustand, der erahnen liess, dass wahrscheinlich seit Jahren keine ordentliche Fahrzeugübernahme stattgefunden hat. So hatte es z.B. kein Elektrokabel dabei, der Tank war fast leer, es hatte kein Petrol für den Petroliumkocher (Petroliumkocher!!!!! Reichte kaum aus, Kaffeewasser zu kochen), die hintere Autotüre konnte nicht verschlossen werden (Zentralverriegelung war sowieso kaputt), das Geschirr war so gruselig, dass wir uns sofort neues besorgen mussten (und ich bin nicht heikel!), das Dachzelt hatte zerscheuerte, löchrige Stellen (Regen und Staub...), der Reissverschluss der Markise war kaputt und wurde von der Beifahrertüre eingeklemmt, so dass jene Gummidichtung leck war (Staub im Fahrzeug)... und noch viele Kleinigkeiten wie fehlende Handtücher, Geschirrtücher, Putzmittel, Besen usw.

So, nun mussten wir uns also zuerst damit beschäftigen, die Funktionen von Dachzelt und Auto zu erforschen. Dabei hatten wir lediglich telefonische Hilfe von Bears, was auch nicht einfach war, da wir uns ja zuerst noch eine passende SIM-Karte besorgen mussten.

Auftanken und los, mit vielen Kompromissen und Improvisationen...

Unterwegs ist dann noch der Kühlschrank ausgestiegen, weil er (gemäss Autoelektriker) nicht fachgerecht angeschlossen war.

Auf die Rückgabe des Fahrzeuges haben wir uns dann gefreut! Wir dachten, wir würden dann endlich jemanden von Bears treffen und könnten unser Missgefallen ausdrücken...

Aber auch hier war die Abgabeadresse lediglich ein Parkplatz beim Flughafen Cairns mit reiner Schlüsselübergabe. Die neuen Mieter würden das Auto dann jeweils hier direkt abholen, erklärte uns die phillipinische Parkplatzwartin, die kaum englisch sprach.

Tja, das wars. Was der neue Mieter wohl mit unserer schmutzigen Bettwäsche macht? Oder ob wir diese hätten waschen sollen? ... oje, hoffentlich war die unsere zu Beginn der Reise sauber... ?!? 

---- Fazit: Eine tolle Reise, aber nie wieder mit Bears!

 

Fotogalerie - unser Range Rover auf Reisen

für Vollbild anklicken