Sonntag, 07.10.2018

Raymore Road

via Eromagna

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 Reise-Strecke:  209 km


 Übernachtung: im Busch nahe der Raymore Road

Pech! Die Bakery hat heute doch nicht geöffnet. Wir müssen uns wohl oder übel mit dem gummigen Toast aus dem Supermarkt begnügen. Aber man will ja nicht kleinlich sein... 

Quilpie an und für sich ist nicht sonderlich spannend. Zuerst besuchen wir die 'St. Finbarrs Church'. Diese Kirche ist berühmt wegen ihres Altars, der fast vollständig aus Opalen besteht. Nett anzusehen, aber das ist auch schon alles.

Wir fahren weiter bis nach Eromanga, einem weiteren Outbackort. Die Strasse dorthin ist extrem schmal. Und wenn nun jemand glaubt, die langen Roadtrains mit drei oder mehr Anhängern würden einen anderen (breiteren) Weg nehmen, der irrt sich gewaltig. Auf dieser Strasse muss man nicht nur darauf schauen, dass man in der schmalen Spur bleibt, nein, man muss auch noch dem riesigen Gegenverkehr ausweichen. Eromanga ist ein nettes Städchen. Kleiner als Quilpie und deshalb auch irgendwie urchiger. Eromanga nennt sich 'the furtest town from the sea', was soviel heisst wie, dass sich dieser Ort theoretisch in der absoluten Mitte des Kontinents befinden müsste... wir glauben dies nun einfach mal.

Hier hocken fast unter jedem Baum Kängurus und schützen sich vor der unbarmherzigen Mittagshitze. Im hiesigen Pub, welches gleichzeitig auch noch der örtliche Campingplatz ist, essen wir einen Burger. Schmeckt wirklich ausgezeichnet! Jedenfalls finden wir das so lange, bis wir den Koch dabei ertappen, wie der mit den Fingernägeln Essensreste zwischen seinen Zähnen herauskratzt... Na was solls? Der Burger ist eh schon aufgegessen...

Eromanga hat etwa vierzig Einwohner, im Sommer sind es etwas weniger. Der Pubbesitzer zeigt uns seine Opale und möchte diese überteuert verkaufen. 

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Wir fahren weiter. Via Raymond Road mit dem Ziel Windorah. Die Raymond Road ist die entlegenste, einsamste Gravel Road, die wir auf der ganzen Reise gefahren sind. Ausgewaschene Stellen lassen auf die letzten Überschwemmungen schliessen. Hier sind wir wirklich froh über unseren robusten, treuen Landrover Defender!

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Laut unserer Pläne soll es hier viele Opalminen geben. Aber wir finden nur zwei. Beide sind noch voll aktiv, jedoch aufgrund des heissen Wetters verlassen. Hier könnten wir ordentlich wüten und abbauen. Dies wäre aber illegal, und wir möchten auch niemanden bestehlen (auch wenn es uns wirklich ziemlich reizt...). Deshalb fahren wir mit leeren Händen weiter und suchen uns ein wunderschönes Plätzchen für die Nacht in der absoluten Einsamkeit. Die Sonne geht bald unter und macht dem wundervollen Sternenhimmel Platz. Dies sind für mich die schönsten Momente im Outback!

Fotogalerie

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UNTERWEGS NACH RAYMOND ROAD - RAYMOND ROAD ÜBERNACHTUNGSPLATZ

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UNTERWEGS NACH RAYMOND ROAD - RAYMOND ROAD ÜBERNACHTUNGSPLATZ

Video

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WIEDER EIN GATE - AUF DER RAYMOND ROAD