Mittwoch, 03.10.2018

Yowah

 Reise-Strecke:  68 km


 Übernachtung: Artesian Waters Caravan Park, Yowah

Auf der Fahrt nach Yowah entdecken wir an Strassenrand ein grosses, ausgewachsenes Känguru, welches sich mit dem Fuss im Drahtzaun verfangen hat. Was soll man in dieser Situation tun, können doch die grossen Kängurus für Menschen ziemlich gefährlich werden. Ich entschliesse mich, das Känguru zu retten und entwirre den Draht, damit es den Fuss befreien kann. Das Könguru gibt aus Angst bedrohliche, laute Geräusche von sich. Nun ist das Tier frei, kann aber (noch) nicht aufstehen. Bei dieser Gelegenheit flüchte ich zurück ins Auto, und wir setzen unseren Weg fort.

Wir erreichen Yowah via 'dirt road' von Süden her. - Im einzigen Caravan Park, welcher gleichzeitig Tankstelle, Lebensmittel- und Gemischtwarenladen sowie Poststelle ist, checken wir ein. Wir braten uns zwei Steaks bevor wir zu den Fossicking-Fields (Gelände, wo die Miners ihren Aushub ausschütten - hier ist es erlaubt, nach Opalen zu suchen) aufbrechen. Leider finden wir auch hier, nebst einigen ausgetrockneten Yowah-Nüssen, nur ganz wenige Steine, welche etwas Farbe beinhalten.

Re besucht alle hiesigen Opalshops, doch die Preise sind meist masslos überteuert. Ausserdem stammen viele der Steine auch nicht aus Yowah selber, sondern sind von Koroit importiert.

Am Abend besuchen wir die einzige Bar im Ort. Es scheint, als treffe sich hier allabendlich die gesamte Gemeinde. Auch hier müssen wir uns zuerst als Clubmitglieder registrieren lassen, bevor wir etwas konsumieren können. Im grossen Garten essen wir das heutige Menu: Aprikosenhuhn...

In der Nacht zieht ein Sturm auf. Feiner Sand und Staub dringt durch jede Ritze des Autos und des Dachzeltes. Dann regnet es etwas, worüber sich die Bewohner von Yowah sowie die durstigen Tiere sehr freuen!

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