Donnerstag, 10. Oktober 2013

Port Augusta - Streaky Bay

 

  gefahrene km:  405 km

 

  Wetter: bedeckt, 17 Grad    

  (Temperaturschock!)

 

  Unsere Top-Highlights:

  Tannenzapfen-Echsen 

  Delfin in der Bucht von Streaky Bay

 

  Übernachtung:

  Streaky Bay Caravan Park

 


Ui, es ist immernoch sehr windig. Aber etwa um 20 Grad kühler! Das gibt's ja nicht!

Wir fahren kurz durch Port Augusta. Bei diesem Wetter haben wir aber keine Lust, auszusteigen. Ab und zu fängt es sogar an zu regnen... Halloooo?!? In Iron Knob halten wir kurz an, um aufs Klo zu gehen. Das ist ja vielleicht ein komischer Ort! Beinahe beängstigend ist es hier: Verfallene Häuser mit verwarlosten Gärten davor. Verwaiste Strassen und verrostete Autos. Ghosttown! Aber dieser Ort hat einen einwandfreien Campingplatz mit erstaunlich sauberen WC's und sauberen Duschen! Wir gehen hier zwar aufs Klo... aber duschen möchten wir dann doch lieber nicht. Wer weiss, welcher Kettensäge-Mörder hier hinter den Mauern lauert....

Die Farbe der Landschaft auf der Eyre Peninsula wechselt von rot auf gelb, okker, hellbraun! Wir fahren an endlosen Weizenfeldern vorbei. Irgendwie will es mir aber nicht richtig gefallen... Vielleicht liegt's am Wetter?

Im kleinen hübschen Örtchen 'Kimba' (Half Way Across Australia) essen wir einen kleinen Snack! Wir sprechen die Leute dort aufs Wetter an. Ja, gestern war es besonders schrecklich, es war so heiss; 37 Grad! - Wir haben das ja gerade andresrum gedacht...

Es scheint, als müssten wir uns auf einen etwas kühleren zweiten Teil unserer Reise gefasst machen... 

Wir fahren weiter. Der Weg zum Pildappa Rock ist nicht aspahltiert, und wir hätten dort mit unserem Camper eigentlich nicht fahren dürfen. Trotzdem haben wir es gewagt, mit entsprechend angepasster Geschwindigkeit.

Der Pildappa Rock ist der kleine Bruder vom bekannten Wave Rock in Westaustralien. Man kann auf den grossen, wellenförmigen Felsen klettern, von wo man einen fantastischen Ausblick über die Landschaft hat! Bei schönem Wetter wäre dies sicher ein sehr toller Platz gewesen! Aber wegen Wind und Kälte hält sich unsere Begeisterung in Grenzen; wir fahren bald weiter und planen, heute noch Streaky Bay zu erreichen.

Ich versuche, mich mit der gelben Stoppelfeld-Landschaft anzufreunden. Aber, obwohl die Wolken weniger werden, und ab und zu sogar die Sonne kurz scheint, fällt mir dies schwer. Vielleicht wenn wir dann am Meer sind... 

Dann sehen wir unseren ersten Tannenzapfen-Skunk mitten auf der Strasse. Wir halten euphorisch an um ihn von allen Seiten zu fotografieren! Mit der Zeit merken wir, dass diese Echsen hier so häufig vorkommen, dass man wirklich aufpassen muss, sie nicht zu überrollen!

Streaky Bay ist ein nettes kleines Dorf an einer weiten Bucht. Schon vom Auto aus sehen wir den Delfin im Wasser springen! Na, da geht's einem doch schon besser! Wir checken beim Streaky Bay Caravan Park ein. Duschen und Haarewaschen ist angesagt. Nun ist es Abend und wirklich kalt: ich muss ich mir die Haare unter dem Handrockner so gut es geht trocknen. Wir kochen uns Tomatenspaghetti zum Znacht, welche wir vor dem Camper essen, eingepackt in Faserpelz und Softshell-Jacke. Für morgen ist zum Glück wäremeres Wetter vorhergesagt.

Vor dem schlafengehen machen wir noch einen kurzen Strandspaziergang!

Unterwegs nach Streaky Bay

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Eyre Peninsula: Tannenzapfen Skunk
DSC_0267.avi
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