Seychellen 2015



Die Idee, auf den Seychellen unsere Ferien zu verbringen, kam ziemlich spontan.

LU, unser Sohn, fährt diese Sommerferien für dreimal je sechs Tage in Volleyball-Lager. Und dazwischen muss MO Sportklamotten waschen und sicherstellen, dass es dem Sohnemann auch gut geht... RE und MO sind also dieses Jahr zum ersten Mal alleine im Juli! Mit dem Wohnwagen nach Korsika zu fahren für nur etwas mehr als eine Woche ist ein unverhältnismässig grosser Aufwand.

Da kommt die Idee, irgenwo hinzufliegen und etwas die Seele baumeln zu lassen. Irgendwo in einem Europäischen Touristenort in einer überfüllten Hotelanlage zu landen, mit all dem Ramba-Zamba in der Hochsaison ist für MO ein regelrechter Graus! Puschalurlaub wie er im Büchlein steht...

Wohin also? Da in der Karibik und im Asiatischen Raum im Juli Regenzeit herrscht, bleibt nicht mehr viel übrig, was realistisch ist. Die Inseln La Reunion, Mauritius oder eben... die Seychellen.

Wir haben uns für die Seychellen entschieden, weil wir glauben, dass sie einfach das Paradies auf Erden sind! 

 

Tops:  Schnorcheln mit Schildkröte, Rochen, Riffhai und vielen bunten Fischen - Big Sister Island - Felicité Island -die freundlichen und fröhlichen Eiheimischen von La Digue - Petit Anse - Anse Source d'Argent - Anse de Coco - Coco de la Mer...

 

Flops:  Der Strand beim Hotel - bei den Riffs vor la Digue kann man nicht richtig schwimmen. Im Juni bis September ist das Meer ziemlich wellig, vor allem an jenen Stränden, die nicht durch ein Riff geschützt sind.

 

Fazit:  Wir haben die Seychellen gewählt, um an den schönen Bilderbuchstränden etwas auszuspannen und ausser schwimmen nicht viel zu unternehmen. Die entsprechende Vorstellung, die wir von den Inseln, namentlich La Digue, hatten, mussten wir dann aber von Anfang an revidieren:

Der einzige Ort auf der Insel, La Passe, liegt zusammen mit den maximal 3-4 kleinen Hotels und den Guesthouses an der 'Anse Réunion'. Dieser Strand lädt aber nicht wirklich zum Baden ein, da sein Grund fast vollständig mit Seegras bewachsen ist. Ausserdem ist die 'Anse Réunion' bis zum äusseren Riff höchstens hüfttief...

Die ganze übrige Insel ist mehr oder weniger unverbaut! Alle anderen Strände sind mit dem Fahrrad zu entdecken. Nicht selten muss man zusätzlich auch noch eine Strecke zu Fuss auf sich nehmen. Diese oft palmenbewachsenen Bilderbuchstrände hat man dann dafür meist beinahe für sich alleine.

Die Insel 'La Digue' ist also keine Badedestination wie sie im Büchlein steht, sondern eher eine Insel für Entdecker! Autos gibt es kaum; man ist, wie auch die einheimische Bevölkerung mit dem Fahhrad oder zu Fuss unterwegs!

So habe ich also weder ausgespannt noch in meinem Buch gelesen, dafür aber viele tolle Sachen erlebt! ... ist eigentlich auch besser... ;-)

Das Video dazu

Für eine bessere Bildauflösung:

Nach dem Starten des Films unten rechts auf das 'Zahnrad' (Einstellungen) klicken und dann bei 'Qualität' 1080pHD wählen!


Diese Reise haben wir online mit 'HolidayCheck' gebucht. Als wir nach der Buchung noch Fragen zum Ablauf der Reise hatten, konnten wir bei 'HolidayCheck' telefonisch nachfragen und wurden freundlich und kompetent beraten. Wir waren mit 'HolidayCheck' rundum zufrieden. - Bei einer Buchung via unseren nebenstehenden Link unterstützen Sie unsere Website; das würde uns sehr freuen...